Deutsches Zusatzstoffmuseum

In der EU dürfen tatsächlich viele tausende Zusätze wie Aromen, Enzyme, Farbstoffe und Geschmacksverstärker zur Lebensmittelherstellung verwendet werden. Viele von diesen Stoffen müssen nicht einmal deklariert werden.
Ja, sogar bei Bioprodukten sind Zusatzstoffe erlaubt.
Auf der Web-Seite vom deutschen Zusatzstoffmuseum werden Funktionen von z.B. Emulgatoren, Stabilisatoren, Farbstoffen, Konservierungsstoffen, Aromen, Backmitteln und Geschmacksverstärkern erklärt. Auch wird bei den einzelnen Stoffen auf Risiken und Nebenwirkungen hingewiesen.
Die Lebensmittelindustrie will selbstverständlich „natürlich“ erscheinen und greift dazu auch gerne auf Zusatzstoffe zurück, die nicht deklarationspflichtig sind. Im deutschen Zusatzstoffmuseum findest du die entsprechenden Informationen.
Über die Suchfunktion hast du schnell die passende Information gefunden, falls du auf der Zutatenliste eines Produktes eine Bezeichnung findest, die du nicht kennst oder einschätzen kannst.

Im Zusatzstofflexikon findest du Informationen über:

– Aromastoffe und Geschmacksverstärker
– Antioxidantien
– Emulgatoren
– Enzyme
– Farbstoffe
– Funktionale Additive
– Füllstoffe
– Konservierungsstoffe
– Säuerungsmittel und Säureregulatoren
– Süßstoffe und Zuckeraustauschstoffe
– Trennmittel
– Trägerstoffe und Trägerlösemittel
– Verdickungsmittel
– Vitamine
– Zusätze zur Nahrungsergänzung
– Sonstige Zusatzstoffe

3 Gedanken zu “Deutsches Zusatzstoffmuseum

  1. […]Die Menge an Glutamat, die eine Unverträglichkeit auslösen kann, ist von Mensch zu Mensch verschieden. „Menschen, die überempfindlich auf Glutamat reagieren, verzichten am besten ganz auf Speisen mit Glutamat-Zusatz“, rät Prof. Raedsch. Glutamat-Zusätze müssen auf den Lebensmittelverpackungen aufgeführt werden: Die verschiedenen Glutamate werden mit den Nummern E620 bis E625 gekennzeichnet. Völlig vermeiden lässt sich ein Kontakt jedoch nicht, denn Glutamat kommt in vielen Lebensmitteln auch natürlicherweise vor.

  2. Wie viele Zusatzstoffe sind in unserem Essen? Das hängt davon ab, wie und mit welchen Lebensmittel man sich ernährt. Die aufgenommener Zusatzstoffe bewegen sich zwischen einigen Milligramm und mehreren Gramm am Tag. Als Faustregel kann gelten: Je weniger verarbeitet ein Lebensmittel ist, desto weniger Zusatzstoffe sind drin.

  3. Neulich nutzte ich die Gelegenheit, bei einem „Tag der Offenen Tür“ den normalerweise für die Öffentlichkeit nicht zugänglichen Hamburger Großmarkt zu besuchen. Neben allerlei verlockenden Köstlichkeiten für Zunge und Gaumen fiel mir ein Stand des Schülerlabors auf. Neugierige Kinder experimentierten mit den Inhaltsstoffen von Obst und Gemüse.

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