Gesellschaft gegen Gewichtsdiskriminierung

„Dick, krank und gefräßig“ & „Die Übergewichts-Epidemie..“

Ist dir schon einmal aufgefallen,…

  • dass es fast nur negative Berichterstattung über Dicke gibt?
  • dass Dicke oft als Versager und Randgruppe dargestellt werden?
  • dass Dicke auf Bildern meist nur als Ausschnitte gebracht werden
    (Focus liegt auf Speckröllchen und dicken Hintern) und sich in der Regel gerade einen Burger in den Mund schieben?
  • dass Dicke meist im Zusammenhang mit einer ganzen Kette von negativen Zuschreibungen auftauchen? (Dick, krank, faul, undiszipliniert, unsportlich, unbeliebt, einsam, unterschichtig, frustriert, essgestört, ungebildet, leistungsschwach, uvm.)

Und jetzt überlege einmal, dass weder über Ausländer noch Homosexuelle auf die Weise geschrieben und berichtet werden darf, wie es über dicke Menschen geschieht. Deswegen möchte ich dich hiermit aufmerksam machen auf: Die Gesellschaft gegen Gewichtsdiskriminierung. Diese gesellschaftspolitische Initiative hat das Ziel, die soziale Akzeptanz von dicken Menschen zu verbessern und Diskriminierung auf Basis von Körpergewicht zu bekämpfen. Ich finde, jeder sollte sich mit diesem Thema beschäftigen, auch die, die nicht selbst betroffen sind.

Ich empfehle deshalb einen Besuch auf der Homepage der Gesellschaft gegen Gewichtsdiskriminierung, diese berät, vernetzt und unterstützt dickenfreundliche Projekte.

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